vorbereitung der verbindungen zwischen deutschland und den niederlanden

Bei der Vorbereitung schneller, komfortabler Bahnverbindungen zwischen dem Süden der Niederlande und Deutschland werden bedeutende Schritte gesetzt. Außer dem Dreiländerzug, der Lüttich, Maastricht, Heerlen und Aachen miteinander verbindet, konzentriert sich EurekaRail hier auf zwei wichtige Strecken:

 

Gute Abstimmung

Bei der Realisierung besserer Verbindungen auf diesen Strecken sind zahlreiche behördliche Organisationen auf verschiedenen Ebenen beteiligt. In den Niederlanden geht es u. a. um das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, die Provinz Nord-Brabant, die Provinz Limburg und in Deutschland um das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, den Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) und den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). In beiden Ländern und auf den verschiedenen Verwaltungsebenen wurde klar der politische Wille zur Schaffung guter grenzüberschreitender Bahnverbindungen geäußert.

Konsortium

Da in beiden Ländern auch im Bahnverkehr und in der Verwaltung des Schienennetzes verschiedene Organisationen aktiv sind, wurde ein internationales Konsortium gegründet, um alle Partner im Bereich des Bahnverkehrs zusammenzuführen und gemeinsam einen passenden Fahrplan zu realisieren.

Inhaltliche Analyse

In Auftrag von EurekaRail wurde eine inhaltliche Analyse vorgenommen, welche physischen Einrichtungen auf beiden Strecken erforderlich sind und welcher zusätzliche Kapazitätsbedarf im – bereits intensiv genutzten – Schienennetz besteht. Auf beiden Strecken arbeiten wir daran, dass die internationalen Unterschiede im technischen Bereich, etwa die unterschiedlichen Stromstärken (in Deutschland 25 kV, in den Niederlanden 1500 Volt) und Zugsicherungssysteme, kein Hindernis für die Fahrt der Züge darstellen.

Kapazität des Schienennetzes ausschlaggebend

Aus den Machbarkeitsstudien für die Strecke Eindhoven – Düsseldorf geht hervor, dass insbesondere die verfügbare Kapazität des Schienennetzes ausschlaggebend sein wird. In diesem Rahmen wurden inzwischen ca. 30 verschiedene Lösungen untersucht, von einer grenzüberschreitenden Hochgeschwindigkeitsstrecke bis zur Verbindung mit einem Nahverkehrszug. Ausgehend von der Realisierbarkeitsoptimierung konzentrieren sich die Vorbereitungsarbeiten jetzt noch auf 2 Varianten, bei denen die „Verknüpfung“ des niederländischen Intercity-Fahrplans mit dem deutschen Regionalexpress RE13 im Mittelpunkt steht.

3 Alternativen

Für die Strecke Eindhoven – Heerlen – Köln liegen noch 3 Alternativen auf dem Tisch, bei denen der Intercity Eindhoven – Heerlen mit einem Regionalexpress zusammengefasst oder darauf abgestimmt wird.